Team Hessen auf Platz zwei beim Ländervergleichskampf
  20.09.2021 •     Jugend , Leistungssport , Wettkampfsport


Mit jeweils rund 50 Athletinnen und Athleten waren am vergangenen Wochenende die Teams aus Bayern, Württemberg und Hessen in Aichach zum Ländervergleichskampf in der U16 angetreten. Das hessische Team war bereits am Freitag gemeinsam in einem Reisebus aufgebrochen, um am Samstag den Punktekampf aufzunehmen.

Curly Brown war die Erfolgreichste im hessischen Team. Sie gewann das Kugelstoßen mit 14,67m und den Diskuswurf mit 42,94m. Jeder ihrer Würfe hätte für den Sieg gereicht. Bei den Jungs zeigte sich Tristan Kaufhold auch an diesem Wochenende in Bestform und schrammte über 800m nur knapp am hessischen Rekord vorbei. In den vergangenen Wochen hatte er bereits einige Bestleistungen und Rekorde erzielt. Nun ging es zum ersten Mal mit 1:59,97 unter die 2-Minuten-Marke. In der zweiten Runde hatte er für die nötige Tempoverschärfung gesorgt.

Der Auftakt der Veranstaltung wurde beim Hammerwurf gemacht und konnte für Hessen kaum besser sein. Sowohl Johanna Marwitz als auch Max Baier gewannen ihren Wettbewerb. Bei den Jungs landete Tom Baumann auf Platz zwei. Auch im Speerwurf gab es einen Doppelsieg für die Hessen. Yannick Williams-Reinhard haute direkt im ersten Wurf mit 53,09m die Siegesweite heraus. Calvin Nicolas Hölzel sorgte mit zwei Würfen über 51m für einen ungefährdeten zweiten Platz. Zuvor hatte Calvin bereits beim Diskuswurf mit 51,31m zum ersten Mal die 50m-Marke übertroffen.

Nah heran an seine Bestleistung kam Victor Vogt. In der Hochsprung-Konkurrenz ließ er 1,82m auflegen, nachdem er die 1,79m zum Sieg übersprungen hatte. Doch leider wollte die Latte nicht liegen bleiben.

In einem taktischen Rennen sicherte sich Jana Becker im Schlussspurt den 800m-Sieg. Schnell unterwegs war auch Annemarie Saltzer in 12,74sek über 100m.

Eine besondere Konstellation gab es im Dreisprung. Kurzfristig sprang Raphael Botta in der Disziplin ein, obwohl er es zuvor noch nie gemacht hatte. Normalerweise im Weitsprung zu Hause bewies er ein Talent für den Dreisprung. Jeder seiner Sprünge ging über 12m.

All die tollen Leistungen brachte das hessische Team auf Platz zwei. Der Gesamtsieg ging nach Bayern, während sich bei der weiblichen Jugend die Württemberger den Sieg holten. So hatte jedes Team etwas zu feiern. Gerade bei den Staffeln war der Zusammenhalt in den Teams spürbar, als die weiteren Mannschaftsmitglieder auf der Laufbahn für ordentlich Stimmung sorgten. Wir freuen uns jetzt schon sehr darauf, im nächsten Jahr das bayerische und württembergische Team zum Ländervergleichskampf in Hessen begrüßen zu dürfen. Dann ist das Team Hessen sicherlich wieder mit einer tollen Mannschaft am Start.