Auch in diesem Jahr kein Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach. Corona-Pandemie macht den Organisatoren erneut einen Strich durch die Rechnung. Frühe Absage soll Athleten mehr Planungssicherheit geben
  28.02.2021 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Das war´s. Auch in diesem Jahr wird es leider kein Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach geben. Das weit über die Grenzen von Deutschland hinaus bekannte Spezial-Meeting war ursprünglich für den 22. bis 24. Mai geplant. Doch die Corona-Pandemie machte der 18. Auflage erneut einen Strich durch die Rechnung.

„Wie schon im vergangenen Jahr möchte wir als Veranstalter früh in der Saison klare Verhältnisse schaffen. Unsere Athleten und Partner planen ihre Einsätze und Ressourcen langfristig, wir sind ihnen daher auch eine frühe Rückmeldung schuldig, damit sie ihre Saison schnell umplanen können“, erläutert Meeting-Direktorin Inga Falter die frühe Absage.

Die aktuell gültigen Auflagen der zuständigen Behörden für Sportbetrieb und die Gastronomie machen eine sichere Planung für die rührigen Organisatoren nicht gerade einfacher. Nach heutigem Stand wären in der „Kampmann-Arena“ auch keine Zuschauer zugelassen.  „Das Fränkisch-Crumbacher Hammerwurf-Meeting lebt von seinen Zuschauern - sowohl atmosphärisch als auch wirtschaftlich. Auch mit der tatkräftigen Unterstützung unserer Sponsoren und freiwilliger Helfer ist ein solches Szenario leider nicht realisierbar“, ergänzt der TV-Vorsitzende Karl Vogel.

Das Meeting im Ortskern der kleinen Odenwald-Gemeinde lockt am langen Pfingstwochenende immer weit mehr als 100 Teilnehmer in allen Altersklassen an. Vor zwei Jahren gaben sich 137 Starter aus 62 Vereinen und 15 Nationen im Süden von Hessen ein Stelldichein. Die Chinesin Zheng Wang (73,97 m) sowie der Norweger Eyvind Hendriksen (78,25 m) konnten sich damals in die Siegerlisten eintragen. Das Orga-Team bittet alle Athleten, Trainer, Betreuer, Sponsoren, Partner und Freunde der Veranstaltung um Verständnis und hofft auf eine Neuauflage im Jahr 2022.